Wolfram P. Kastner: KUNST:GEFAHR
Zum spannungsreichen Verhältnis von Kunst, Verwaltung, Politik, Polizei und Justiz
1. Dezember 2009, 18:30
Angewandte, Altbau, Roter Lichthof, Oskar Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien
Die Ausübung der in demokratischen Verfassungen garantierten “Freiheit der Kunst“ ist im öffentlichen Raum real abhängig von der Willkür der zuständigen Behörden und Politiker. Insbesondere wenn Kunst sich politisch artikuliert, steigt die Neigung staatlicher Instanzen, sich einzumischen, zu verbieten, zu behindern, gerichtlich zu verfolgen …
Was ist die Freiheit der Kunst dem Staat wert? Was passiert, wenn “ziviler Ungehorsam“ in der Kunst real wird und nicht nur als schicker Ködertitel dient? Wann wird Kunst gefährlich und gemeinschädlich? Warum fürchten sich Behördenvertreter, Amtsleiter und Politiker vor Kunst?

