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SATZUNG der Hochschüler_innenschaft an der Universität für angewandte Kunst Wien (kurz: HUFAK)

Gemäß § 13 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Vertretung der Studierenden (Hochschülerinnen- und Hochschülerschaftsgesetz 1998 – HSG 1998), BGBl. I Nr. 22/1999, zuletzt geändert mit Bundesgesetz BGBl. I Nr. 2/2008, hat die Universitätsvertretung der HochschülerInnenschaft an der Universität für angewandte Kunst Wien in der 5. ordentlichen Sitzung am 30.6.2011 nachstehende Satzung beschlossen und in der 6. ordentlichen Sitzung der UV am 22.6.2012 zuletzt geändert.
§1 Organe der HochschülerInnenschaft
§2 Konstituierung
§3 Die Universitätsvertretung
§4 Sitzungen der Universitätsvertretung
§5 Erstellung der Tagesordnung
§6 Vorbesprechung der Universitätsvertretungssitzung
§7 Ablauf der Sitzung
§8 Anträge
§9 Ablauf der Debatte
§10 Abstimmung
§11 Protokollierung
§12 Vorsitz
§13 Vertretung des Vorsitzes
§14 Die Referate
§15 Kontrollrechte von MandatarInnen
§16 Durchführung von Urabstimmungen
§17 Studienvertretungen
§18 Änderung und Inkraftsetzung der Satzung
§1 Organe der Hochschüler_innenschaft

(1) Die Organe der Hochschüler_innenschaft an der Universität für angewandte Kunst sind:
1. Die Wahlkommission
2. Die Universitätsvertretung
3. Die Studienvertretung

(2) Diese Satzung gilt für alle Organe der Hochschüler_innenschaft an der Universität für angewandte Kunst mit Ausnahme der Wahlkommission.
§2 Konstituierung

(1) Die konstituierende Sitzung ist das erstmalige Zusammentreten der neu gewählten MandatarInnen eines Organs nach Verlautbarung des Wahlergebnisses.

(2) Die Einladung zur konstituierenden Sitzung erfolgt durch den Vorsitz der Wahlkommission. Die Einladung ist mindestens 2 Wochen vor dem Termin der Sitzung per verschlossenen Einschreiben auszusenden (Datum des Poststempels). Der Termin für die konstituierende Sitzung wird von dem Vorsitz der Wahlkommission festgelegt. Die Sitzung ist jedoch spätestens zwei Wochen vor Ende des Wahlsemesters anzusetzen.

(3) Die Schriftführung und Leitung der konstituierenden Sitzung erfolgt durch den Vorsitz der Wahlkommission. Die Tagesordnung hat insbesondere die folgenden Punkte zu beinhalten:

1. Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung, der Anwesenheit und der Beschlussfähigkeit
2. Genehmigung der Tagesordnung
3. Wahl des Vorsitzes der Universitätsvertretung
4. Wahl der ersten Stellvertretung des Vorsitzes
5. Wahl der zweiten Stellvertretung des Vorsitzes
6. Entsendung in die Bundesvertretung
7. Allfälliges
§3 Die Universitätsvertretung

(1) Stimmberechtigte Mitglieder der Universitätsvertretung sind die MandatarInnen.

(2) Antragsberechtigte Mitglieder der Universitätsvertretung ohne Stimmrecht sind darüber hinaus die Vorsitzenden der Studienvertretungen.

(3) Die ReferentInnen sind Mitglieder der Universitätsvertretung mit beratender Stimme und Antragsrecht für die Angelegenheiten ihres Referates.

(4) Die Universitätsvertretung bestimmt die Richtlinien der Arbeit des Vorsitzes und der ReferentInnen.

(5) Der Vorsitz hat auf Verlangen eines Mitgliedes der Universitätsvertretung zu den Sitzungen Auskunftspersonen beizuziehen. Diese Personen haben Rederecht. Anderen Personen kann die Universitätsvertretung Rederecht per Beschluss mit einfacher Mehrheit zugestehen.
§4 Sitzungen der Universitätsvertretung

(1) Die Universitätsvertretung ist vom Vorsitz mindestens zweimal in jedem Semester zu einer ordentlichen Sitzung einzuberufen.

(2) Die Einladung für die ordentliche Sitzung der Universitätsvertretung ist mindestens 7 Werktage vor dieser Sitzung unter Angabe von Zeit, Ort und Tagesordnung zur Post zugeben, bei Verzicht der MandatarInnen ist die Einladung per Mail zu versenden. Die Einladung hat an alle MandatarInnen und ReferentInnen zu ergehen. Weiters ist sie in geeigneter Form (Website, Aushang oder Mail) zu veröffentlichen. Wesentliche Unterlagen sollen der Einladung beigelegt werden.

(3) In dringlichen Angelegenheiten ist auf schriftliches Verlangen von mindestens zwei MandatarInnen bei gleichzeitiger Abgabe einer Tagesordnung der Vorsitz verpflichtet, eine außerordentliche Sitzung innerhalb von 5 Studientagen einzuberufen. Die Einladung erfolgt wie in §4 (2). Hat der Vorsitz nicht fristgemäß einberufen, so sind AntragstellerInnen berechtigt, selbst eine außerordentliche Sitzung der Universitätsvertretung unter den genannten Bedingungen einzuberufen.

(4) Die Sitzungen sind öffentlich abzuhalten, auf begründeten Antrag hin kann mit 2/3 Mehrheit ein Ausschluss der Öffentlichkeit beschlossen werden. (Mit Begründung im Protokoll)
§5 Erstellung der Tagesordnung

(1) Jede Tagesordnung hat zumindest die nachstehenden Tagesordnungspunkte zu beinhalten:

1. Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung, der Anwesenheit und der Beschlussfähigkeit
2. Genehmigung der Tagesordnung
3. Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung
4. Bericht des Vorsitzes
5. Bericht der Referate
6. Allfälliges

(2) Zusätzliche Tagesordnungspunkte können von allen MandarInnen bis zum Termin der Vorbesprechung nach § 6 (2) dieser Satzung eingebracht werden.

(3) Zu Beginn der Sitzung kann die Aufnahme oder Absetzung von Tagesordnungspunkten sowie eine Änderung der Reihenfolge beantragt werden.

(4) Unter dem Punkt Allfälliges dürfen keine Beschlüsse mehr gefasst werden.
§6 Vorbesprechung der Universitätsvertretungssitzung

(1) Vor jeder Universitätsvertretungssitzung hat eine Vorbesprechung stattzufinden. Zu dieser sind eine VertreterIn jeder in der Universitätsvertretung vertretenen wahlwerbenden Gruppe, die von den Zustellungsbevollmächtigten VertreterInnen zu entsenden sind, sowie sofern fachlich notwendig einzelne ReferentInnen einzuladen.

(2) Die Vorbesprechung hat zumindest einen maximal 3 Werktage vor der Sitzung stattzufinden.

(3) Die Einladung erfolgt mit der Einladung zur Universitätsvertretung.
§7 Ablauf der Sitzung

(1) Die Sitzung beginnt mit der Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung sowie der Feststellung der Beschlussfähigkeit. Die Beschlussfähigkeit ist bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte der MandatarInnen gegeben, sofern das HSG keine andere Beschlussfähigkeit fordert. Ist eine Beschlussfähigkeit nicht gegeben, so ist die Sitzung zu unterbrechen. Sofern binnen einer Stunde die Beschlussfähigkeit nicht hergestellt ist, ist die Sitzung zu beenden und binnen 3 Werktagen nach §4 (2) dieser Satzung zu einer neuerlichen Sitzung einzuladen.

(2) Die Sitzung leitet der Vorsitz. Er hat die Tagesordnungspunkte in der Reihenfolge der Tagesordnung zu behandeln. Der Vorsitz erteilt das Wort in der Reihenfolge, in der sich die Mitglieder durch Handhebung zu Wort gemeldet haben.

(3) Um einen geregelten Ablauf der Sitzung zu gewähren, hat der Vorsitz das Recht, folgende Mittel anzuwenden:

1. Den Verweis zu Sache
2. Die Zurückweisung beleidigender Ausdrücke
3. Die Erteilung des Ordnungsrufes
4. Die Aufforderung sich kurz zu fassen
5. Unterbrechung der Sitzung von (insgesamt) maximal 1 Stunde
6. Entziehung des Wortes für diesen Tagesordnungspunkt, wenn 1- 5 für den satzungskonformen Verlauf der Sitzung nicht ausreichend war, nach einem Beschluss mit einfacher Mehrheit und mit Begründung im Protokoll.

(4) Ebenso steht allen MandatarInnen zu beleidigende Ausdrücke zurück zuweisen.

(5) Auch kann jede wahlwerbende Gruppe im Laufe jeder Sitzung höchstens 2 Mal eine Unterbrechung der Sitzung für eine Gesamtdauer von (insgesamt) maximal 1 Stunde verlangen. Der Vorsitz hat hierauf für den verlangten Zeitraum die Sitzung zu unterbrechen.
§8 Anträge

(1) Anträge sind schriftlich einzubringen als:

1. Hauptanträge: Ein Hauptantrag ist ein zu einem Gegenstand zu erst gestellter Antrag.
2. Gegenanträge: Ein Gegenantrag ist ein Antrag der den Gegenstand eines Hauptantrages in einer von diesem inhaltlich und formal nicht vereinbarenden Weise behandelt.
3. Zusatzanträge: Ein Zusatzantrag ist ein Antrag, der einen Haupt oder Gegenantrag erweitert, konkretisiert oder beschränkt.

(2) Bei Vorlage mehrerer Anträge ist bei der Abstimmung wie folgt vorzugehen:

1. Der Hauptantrag ist vor dem Zusatzantrag, der Gegenantrag vor dem Hauptantrag abzustimmen. Durch Annahme des Gegenantrages ist der Hauptantrag gefallen. Bei Ablehnung des Gegenantrages ist über den Hauptantrag abzustimmen.
2. Die Reihung der Anträge wird durch den Vorsitz vorgenommen.
3. Bei Wahlen ist über jeden Antrag getrennt und geheim abzustimmen.

(3) Anträge können bis zur Abstimmung von der AntragstellerIn zurückgezogen werden.

(4) Anträge sind so zu formulieren, dass darüber mit „Ja“ oder „Nein“ abgestimmt werden kann.

(5) Anträge, die gegen gültige Gesetze verstoßen, sind vom Vorsitz nicht zuzulassen.
§9 Ablauf der Debatte

(1) Die AntragstellerIn bzw. BerichterstatterIn erhält das Wort am Anfang der Debatte.

(2) Die Reihenfolge der vorgemerkten RednerInnen wird unterbrochen, wenn jemand das Wort verlangt, zur:

1. Satzung
2. Berichtigung
3. Anfrage
4. Protokollierung
5. Antragstellung

(3) Wer „zur Satzung“ das Wort verlangt, d.h. auf ein Satzungs- oder gesetzwidrigen Verlauf aufmerksam machen will, erhält das Wort sofort.

(4) Wer „zur Berichtigung“ sprechen möchte, d. h. um einen vorliegenden Irrtum aufzuklären, ferner, „zur Antragstellung“ das Wort verlangt, erhält es, wenn die jeweilige RednerIn ausgesprochen hat.

(5) Die Verhandlungen über einen Antrag oder einen Tagesordnungspunkt werden unterbrochen, wenn jemand den Formalantrag stellt, auf:

1. Vertagung der Angelegenheiten (mit Begründung im Protokoll)
2. Ende der RednerInnenliste
3. Ende der Debatte zu einem Antrag
4. Ende der Debatte zu einem Tagesordnungspunkt
5. Vertagung der Sitzung
6. Ende der Sitzung

(6) Zu allen Anträgen unter § 9 (5) erhalten eine ProrednerIn und eine KontrarednerIn das Wort. Danach wird über die Anträge abgestimmt.
§10 Abstimmung

(1) Zur Annahme eines Antrags ist die Anwesenheit von mindestens der Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder und, sofern im HSG nicht anders bestimmt, die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Eine Stimmenthaltung gilt als nicht abgegebene Stimme. Beschlüsse die eine Zweidrittel Mehrheit erfordern sind insbesondere: Abberufung von entsendeten Studienvertretungen, Abwahl des Vorsitzes sowie der Stellvertretung, Abberufung von ReferentInnen sowie Änderungen der Satzung.

(2) Bei Abstimmungen über einen Antrag werden die Stimmen wie folgt festgestellt:

1. Prostimmen
2. Enthaltungen
3. Gegenstimmen

(3) Bei Stimmgleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

(4) Eine Stimme ist ungültig, wenn sie von einer nicht stimmberechtigten Person oder nach Schluss der Abstimmung abgegeben wurde.

(5) Der Vorsitz hat eine namentliche Abstimmung anzufordern, sofern ihr das Ergebnis zweifelhaft erscheint. Sie muss dies tun, wenn das von wenigstens zwei MandartarInnen verlangt wird.

(6) Auf Verlangen von mindestens zwei MandartarInnen ist eine geheime schriftliche Abstimmung durchzuführen.

(7) Wahlen und Anträge auf Abwahl sind auf alle Fälle geheim abzustimmen.
§11 Protokollierung

(1) Der Verlauf der Sitzung ist durch ein Protokoll zu beurkunden. Das Protokoll soll ein getreues Bild der Sitzung geben und hat zu enthalten:

1. Datum, Beginn und Ende der Sitzung.
2. Die Namen sämtlicher anwesender Mitglieder und Auskunftspersonen.
3. Die Tagesordnung.
4. Die zu jedem Tagesordnungspunkt gestellten Anträge und die gefassten Beschlüsse in wörtlicher Fassung sowie den Namen der AntragstellerInnen.
5. Das Abstimmungsergebnis über jeden Antrag.
6. Den wesentlichen Inhalt der Wortmeldungen zu jedem Tagesordnungspunkt.
7. Auf Wunsch eines Mitgliedes vorgenommene Protokollierungen.

(2) Das Protokoll ist umgehend zu erstellen. Es ist den Mitgliedern der Universitätsvertretung mit der Einladung zur nächsten Sitzung zuzustellen.

(3) Protokolle von öffentlichen Sitzungen sind in geeigneter Form zu veröffentlichen, bzw. zur Einsichtnahme bereit zustellen.
§12 Vorsitz

(1) Der Vorsitz der Universitätsvertretung, im Verhinderungsfall die StellvertreterIn, vertritt die HochschülerInnenschaft nach außen. Dem Vorsitz obliegt die Sorge für die Durchführung der Beschlüsse der Universitätsvertretung und die Erledigung der laufenden Geschäfte. Alle Organe der HochschülerInnenschaft sind an die im Rahmen der Beschlüsse der Universitätsvertretung erfolgenden Weisungen des Vorsitzes gebunden.

(2) Sofern andere Organe der HochschülerInnenschaft Aufgaben nicht wahrnehmen, hat der Vorsitz der Universitätsvertretung für die Wahrnehmung dieser Aufgaben durch die Universitätsvertretung zu sorgen.

(3) Der Vorsitz ist für die HochschülerInnenschaft verhandlungs- und zeichnungsberechtigt.

(4) Dem Vorsitz obliegt in Zusammenarbeit mit den StudienvertreterInnen, die Leitung aller Verwaltungseinrichtungen und die Koordination der Tätigkeit aller Organe der HochschülerInnenschaft.

(5) Der Vorsitz und seine StellvertreterInnen haben die Gesetze, Verordnungen, Satzungen und Beschlüsse zu beachten und sind den Organen für ihre Tätigkeit verantwortlich.

(6) In dringenden Universitätsvertretungsangelegenheiten ist der Vorsitz allein entscheidungsbefugt, hat bei seinen Entscheidungen aber allfällige bereits getroffene Beschlüsse der Universitätsvertretung zur berücksichtigen. Als dringend ist eine Sache anzusehen, wenn die Einberufung einer Sitzung der Universitätsvertretung eine rechtzeitige Erledigung unmöglich machen würde oder Gefahr im Verzug ist. Über Entscheidungen in dringlichen Angelegenheiten ist jedenfalls in der nächsten Sitzung der Universitätsvertretung zu berichten.

(7) Der Vorsitz bringt der Universitätsvertretung die eingelangten Kandidaturen für die einzelnen Referate zur Kenntnis. Er ist befugt ReferentInnen, die ihr Referat vernachlässigen oder auftragswidrig handeln, von ihrem Dienst zu suspendieren und die Angelegenheit zur Entscheidung der Universitätsvertretung vorzulegen.

(8) Die Verantwortlichkeit, die Rechte und Pflichten des Vorsitzes erlöschen mit Ablauf der Funktionsperiode, bzw. mit dem Tag des Rücktritts oder der Abwahl.
§13 Vertretung des Vorsitzes

(1) Der Vorsitz wird im Falle der Verhinderung durch seine StellvertreterInnen vertreten.

(2) Der Vorsitz kann genau bestimmte Teile oder Aufgabenbereiche an seine Stellvertretung übertragen. In diesem Fall handelt die Stellvertretung im Auftrag und unter Verantwortung des Vorsitzes.

(3) Auf Vorschlag des Vorsitzes kann die Universitätsvertretung genau bestimmte Aufgabenbereiche auf seine Stellvertretung übertragen. In diesem Fall handelt die Stellvertretung im eigenen Namen und Verantwortung.
§14 Die Referate

(1) Zur Führung der Verwaltungsangelegenheiten der HochschülerInnenschaft sind Referate für nachstehende Angelegenheiten eingerichtet.

1. Das Wirtschaftsreferat
2. Referat für Bildung und Politik
3. Referat für soziale Angelegenheiten
4. Referat für Öffentlichkeitsarbeit
5. Referat für Internationale Studierende
6. Referat für Queeres
7. Referat für Kunst und Theorie
8. Referat für Kommunikation
9. Referat für feministische Politik
10. Referat für alternative Infrastruktur

(2) Die Referate stehen unter der Leitung der ReferentInnen. Bis zur Beschlussfassung über die Bestellung können vom Vorsitz entsprechend qualifizierte Personen vorläufig mit der Leitung betraut werden.

(3) Die Universitätsvertretung kann eine vorübergehende Nichtbesetzung einzelner Referate beschließen.

(4) Vor der Wahl von ReferentInnen ist ein Hearing mit allen KandidatInnen abzuhalten. Zu diesen sind zumindest alle MandatarInnen in geeigneter Form einzuladen.

(5) Die Wahl der ReferentInnen erfolgt mit einfacher Mehrheit auf Vorschlag des Vorsitzes.

(6) Nach Maßgabe des Budgets können in den einzelnen Referaten SachbearbeiterInnen eingesetzt werden.

(7) ReferentInnen sind dem Vorsitz sowie der Universitätsvertretung rechenschaftspflichtig.

(8) Die ReferentInnen haben einmal im Semester der Universitätsvertretung einen schriftlichen Bericht vorzulegen.

(9) Treten ReferentInnen im Namen der HochschülerInnenschaft mit juristischen oder physischen Personen in Verhandlung, so haben sie der Vorsitzenden hierüber unverzüglich zu berichten.
§15 Kontrollrechte von MandatarInnen

(1) Die MandatarInnen sind berechtigt, von den Vorsitzenden und den MitarbeiterInnen der Referate jederzeit Auskünfte über die in ihre Kompetenz fallenden Angelegenheiten zu verlangen.

(2) Ist eine sofortige mündliche Auskunftserteilung nicht möglich, so hat der Vorsitz, ihre Stellvertretung oder die MitarbeiterInnen der Referate die Auskunft binnen zwei Wochen auf schriftlichem Wege zu erteilen.

(3) Gegen Ersatz der Kosten sind den MandatarInnen alle Unterlagen unter Hinweis auf die Amtsverschwiegenheit in Kopie auszufolgen. Die Kenntnisnahme dieser Amtsverschwiegenheit ist schriftlich festzuhalten.
§16 Durchführung von Urabstimmungen

(1) Die Abstimmung muss innerhalb von 3 Monaten, ausgenommen vorlesungsfreie Zeit, nach Beschluss durch die Universitätsvertretung von dem Vorsitz durchgeführt werden.

(2) Die Abstimmung muss unter Angabe von Ort, Zeit und der abzustimmenden Frage in geeigneter Form mindestens eine Woche vor Abstimmung bekannt gemacht werden.

(3) Urabstimmungen, die im selben Monat wie ÖH Wahlen stattfinden, müssen mit diesen zusammengelegt werden.

(4) Zur Abstimmung sind ordentliche Studierende der Universität für angewandte Kunst berechtigt.

(5) Die Abstimmung muss schriftlich, geheim und persönlich durchgeführt werden.

(6) Die abzustimmende Frage muss mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortbar sein. Die Ergebnisse werden durch VertreterInnen ausgezählt, die von den Zustellungsbevollmächtigten der in der Universitätsvertretung vertretenen Fraktionen zu nominieren sind.

(7) Die Verlautbarung der Ergebnisse hat in geeigneter Form und innerhalb von längstens einer Woche nach Durchführung der Abstimmung zu erfolgen.
§17 Studienvertretungen

(1) Die an der Universität für angewandte Kunst eingerichteten Studienrichtungen sind:

° Die Studienvertretung für Architektur
° Die Studienvertretung für Bildende Kunst
° Die Studienvertretung für Bühnengestaltung
° Die Studienvertretung für Design
° Die Studienvertretung für Doktoratsstudien
° Die Studienvertretung für Industrial Design
° Die Studienvertretung für Konservierung und Restaurierung
° Die Studienvertretung für Lehramt
° Die Studienvertretung für Medienkunst
° Die Studienvertretung für Sprachkunst
° Die Studienvertretung für TransArts
° Die Studienvertretung für Social Design
° Die Studienvertretung für Art & Science

(2) Aufgaben der Studierendenvertretung sind:

1. Die Vertretung der Interessen der Studierenden sowie der Förderung in ihrem Wirkungsbereich;
2. Nominierung der zu entsendeten StudienvertreterInnen insbesondere für Curricula-, Berufungs- sowie Beratungskommissionen.
3. Verfügung über das der Studienvertretung zugewiesene Budget.
4. Abgabe von Stellungnahmen zu Gesetzes und Verordnungsentwürfen

(3) Studienvertretungen haben zumindest 2 Sitzungen pro Semester abzuhalten. Insbesondere finanzielle Entscheidungen über das der Studienvertretung zustehende Budget sowie die Nominierung von StudienverterInnen sind in Form von Beschlüssen zu entscheiden. Diese sind schriftlich zu protokollieren und der Universitätsvertretung zu übermitteln.

(4) Ist eine Studienvertretung nicht in der Lage ihre Aufgaben zu erfüllen, so entfallen diese inklusive der finanziellen Mittel an die Universitätsvertretung.
§18 Änderung und Inkraftsetzung der Satzung

(1) Änderungen und Ergänzungen der Satzung sind in Universitätsvertretungssitzungen mit einer Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen möglich. Die geplanten Änderungen oder Ergänzungen der Satzung müssen als Tagesordnungspunkt zusammen mit der vorgeschlagenen Änderung oder Ergänzung bekannt gegeben werden.

(2) Die vorliegende Satzung tritt mit der Genehmigung durch die Universitätsvertretung in Kraft und setzt vorherig veröffentliche Satzungen der HochschülerInnenschaft der Universität für angewandte Kunst ausser Kraft.