Programm Donnerstag, 28.01.2010 – 10:00-18:00

Tag der offenen HUFAK-Tür, 10:00 – 18:00, Büro: Altbau Erdgeschoss
Offene Tür zum Büro der HUFAK, Anlaufstelle für Informationen studentischer Relevanz!
Plakatgestaltungsworkshop für feministische Kampagne
Ab 11:00 – 15:00, Hauptgebäude, Ferstel-Trakt (Altbau), Lichthof B
Interessierte BesucherInnen wirken bei der Ideenfindung und Konzeption eines Plakats für die feministische Kampagne „Gläserne Decke“ mit. Voranmeldung erbeten unter: panholzer@hufak.net, heussler@hufak.net
Ihr habt den Wal!
Ganztägig, Aula
Eine Gruppe Studierender unterschiedlicher Klassen bauen zur Zeit eine lebensgroße Skulptur in Form eines gestrandeten Wales in der Aula. Mit Büchern befüllt wird der Bildungswal als weithin sichtbares Zeichen zuerst an der Angewandten, dann an verschiedenen Orten in Wien zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Bildungssystem anregen. Er soll zeigen, dass der Protest viele Formen kennt und der Bildungsdiskurs nicht an den Türen geräumter Hörsäle endet.
Demo-Vorbereitung: Aktionen und Transparente und Vortrag
Anlass ist der Wiener Korporationsring-Ball am 29. Jänner. Rechte und Rechtsextreme aus Österreich und ganz Europa feiern jährlich sich und ihre reaktionäre Ideologie in der Wiener Hofburg
Ab 15:00, Hauptgebäude, Aula (Treffpunkt)
Wir laden zur gemeinsamen Demo-Vorbereitung gegen die Inszenierung des (deutsch-)nationalen Lagers ein
15:00 – 15.30 Lichthof 1
Vortrag von Alexander Emanuely über das deutschnationale Korporationsunwesen in Österreich (Context XXI herausgegebene Broschüre “Siegfrieds Köpfe”
Filmvorführung “Steering Education”
Mehrmals täglich (2:50 min), im Lichthof 1
Filmvorführung einer Protestaktion anlässlich einer Tagung des Wissenschaftsrates “steering autonomy”

Eine Gruppe Studierender unterschiedlicher Klassen bauen zur Zeit eine
lebensgroße Skulptur in Form eines gestrandeten Wales in der Aula. Mit
Büchern befüllt wird der Bildungswal als weithin sichtbares Zeichen
zuerst an der Angewandten, dann an verschiedenen Orten in Wien zur
kritischen Auseinandersetzung mit dem Bildungssystem anregen. Er soll
zeigen, dass der Protest viele Formen kennt und der Bildungsdiskurs
nicht an den Türen geräumter Hörsäle endet.
Ab 14h morgen Dienstag bis spät in die Nacht ist jede Hilfe
willkommen, um den Wal bis Mittwoch fertig zustellen. Einfach in die
Aula kommen (Arbeitskleidung mitnehmen weil es schmutzig werden kann.
Musik, Werkzeug, Getränke sind vorhanden).
Die AG Pinguin
Österreich ist eine Kulturnation…!? =
Wien (OTS) – Was ist los in diesem Land?
Während die massiven Studentenproteste gegen die Zustände an den
Universitäten durch die Ankündigung eines groß angelegten, inhaltlich
ambitionierten hochschulpolitischen Reformprozess “Dialog
Hochschulpartnerschaft” abgefangen werden, verabschiedet sich der
Wissenschaftsminister nach Brüssel und der zur Nachbesetzung
zuständige Vizekanzler erklärt öffentlich, es bestehe überhaupt keine
Eile bei der Suche nach einem neuen Wissenschaftsminister.
Die Justizministerin bescheinigt gemeinsam mit ihren Staatsanwälten
einem Landeshauptmann öffentlich dessen intellektuelle
Schuldunfähigkeit vor dem Strafrecht.
…
Die vollständige Aussendung auf:
www.ots.at
Wir berichten von folgender studentischer Aktion im Zuge der Protestbewegungen:
Tagtägliche U-Bahnfahrt mit Uns
1000 Bücher weil
“Schon schoben sich Abteilungen heimkehrender Arbeiter durch das abendliche Gedränge! Sie waren in einem weiten, fremden Land, die kleine Stadt dort hinten schlief fremdartig in der Sonne,und selbst der Himmel sah ihnen aus als seien sie Tag und Nacht gereist.”
Und so haben sie Macht über unsere Zukunft! Infoscreen und Gratis Zeitschriften!
“Dann kann es geschehen, dass über das Land sich ein neuer Typus verbreitet, der in Härte und Unterdrückung nicht den traurigen Durchgang zu menschlicheren Zuständen sieht, sondern den Sinn des Lebens selbst.” (Heinrich Mann – Der Untertan)
“Doch all diese Empfindungen und Bedenken versanken in den hochgehenden Fluten der Begeisterung während der ersten Tage und Wochen nach den Umsturz und die Dramatik und Vielfalt der äußeren Geschehnisse liessen einen so manches übersehen. Angriffe gegen die Mischlinge und Versippten des Ensembles vermochte ich in der Zeit meiner politischen Amtstätigkeit im Theater, nur bis Anfang Mai 1938, hintanzuhalten. Antisemitismus lag nicht in meinen Wesen. Ich bin doch ein im Grunde ganz apolitischer Mensch, ein Künstler und geistiger Mensch.” (Fred Hennings – Heimat Burgtheater, Das Haus und meine Wandlungen 1938-1971, illegales NSDAP Mitglied)
Der Tag an dem das Audimax geräumt worden ist!
eure Angebrannte

Start des Open Call
Antisemitische Äußerungen stehen in der österreichischen Politik auf der Tagesordnung. Antisemitische Agitation ist meist Teil einer umfassenden rassistischen Rhetorik, die versucht durch „Stammtischargumente“ zu punkten. Umso schwerer wiegt es, dass nach wie vor in Wien ein Denkmal für den ehemaligen Bürgermeister Karl Lueger steht. Vor über hundert Jahren setzte er Antisemitismus als politische Strategie ein, um dadurch die Macht in Wien zu erlangen. Das Denkmal für Karl Lueger darf nicht länger eine ausgeblendete Geschichte des Antisemitismus verharmlosen. Es soll daher zu einem Mahnmal gegen Antisemitismus und Rassismus umgestaltet werden.
Um dieses Ziel zu erreichen, wurde von Martin Krenn gemeinsam mit Studierenden der Universität für angewandte Kunst Wien ein Arbeitskreis zur „Umgestaltung des Lueger-Denkmals“ gegründet. Im Zuge des Pressegespächs wird der „Open Call“ für einen internationalen Wettbewerb zur „Umgestaltung des Lueger-Denkmals in ein Mahnmal gegen Antisemitismus und Rassismus in Österreich“ vorgestellt.
OPEN CALL
Der internationale „Open Call“ startet am 9. Dezember 2009. Einsendeschluss für den Wettbewerb ist der 1. März 2010. Das Mahnmal soll Karl Lueger als historische Person thematisieren. Am Lueger-Platz soll ein Mahnmal entstehen, das sich gegen jede Form antisemitischer und rassistischer Agitation wendet. Sowohl die historischen Umstände, als auch die gegenwärtige Situation können hierbei zum Gegenstand des umgestalteten Lueger Denkmals werden. Neben einer Publikation wird auch eine Ausstellung der eingesandten Entwürfe organisiert werden. Ende März 2010 wird eine internationale Jury tagen, alle Einreichungen einsehen und einen Entwurf daraus wählen. Der Arbeitskreis wird sich in Folge für die Umsetzung dieses gewählten Entwurfes einsetzen.
Nähere Informationen unter:
http://luegerplatz.com

Für Alle Musikbegeisterten gibt es einen “Trommelworkshop” um der Demo die nötige Soundebene zu verleien.
Treffpunkt 13:00 Uhr Schwarzenbergplatz am Hochstrahlbrunnen
Zum spannungsreichen Verhältnis von Kunst, Verwaltung, Politik, Polizei und Justiz
1. Dezember 2009, 18:30
Angewandte, Altbau, Roter Lichthof, Oskar Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien
Die Ausübung der in demokratischen Verfassungen garantierten “Freiheit der Kunst“ ist im öffentlichen Raum real abhängig von der Willkür der zuständigen Behörden und Politiker. Insbesondere wenn Kunst sich politisch artikuliert, steigt die Neigung staatlicher Instanzen, sich einzumischen, zu verbieten, zu behindern, gerichtlich zu verfolgen …
Was ist die Freiheit der Kunst dem Staat wert? Was passiert, wenn “ziviler Ungehorsam“ in der Kunst real wird und nicht nur als schicker Ködertitel dient? Wann wird Kunst gefährlich und gemeinschädlich? Warum fürchten sich Behördenvertreter, Amtsleiter und Politiker vor Kunst?
